Was ist los in Venezuela?

Veranstaltung mit Carolus Wimmer (Sekretär für Internationales der KP Venezuelas)

am Freitag, 18. August 2017 um 18:00 Uhr im DGB-Haus Darmstadt, Rheinstrasse 50, Hans-Böckler-Saal (Flyer als PDF)

Im Land, in dem die Regierung angefangen hat, die Betriebe an die Arbeitenden zu übergeben,herrscht scheinbar Chaos.

Was steckt dahinter?

Carolus Wimmer, venezolanischer Abgeordneter des lateinamerikanischen Parlaments "Parlatino" und Sekretär für Internationales der KP Venezuelas ist auf Einladung der DKP Darmstadt und des ver.di Bezirks Südhessen am 18. August im Gewerkschaftshaus.

Die "Süddeutsche Zeitung" titelte in eine ihrer letzten Ausgaben zur Situation in Venezuela: "Der ölreiche Staat zerbröselt von innen ..."

In dieser Schlagzeile lässt sich einer der wesentlichen Gründe für die gewalttätigen Aktionen der sogenannten "Opposition" in Venezuela und für das Echo in den Medien der Länder der "westlichen Wertegemeinschaft" finden:

Venezuelas Ölvorkommen zählen zu den größten der Welt. Die Vorkommen wurden von der bolivarischen Regierung unter Chavez und Maduro nationalisiert und die Erträge kamen der Gesundheitsversorgung, der Bildung und verschiedenen Sozialprogrammen zu Gute. Seit die bolivarische Regierung Venezuelas diese Schritte in Richtung Übergabe von Eigentum und Macht an die arbeitenden Menschen unternimmt, nehmen Hetze, gewalttätige Aktionen, Drohungen und Sanktionen zu. Initiiert von den USA und der EU.

Carolus Wimmer wird über die aktuelle Situation in Venezuela berichten und über die Perspektiven, die die bolivarische Revolution in seiner Heimat hat.